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neu  klass 63

Blick auf Schloss Frontone
Das Katria-Massiv
Blick nach Süden

Westseite (Naturstein unter Putz)

Ostseite
Das zweite Haus (ca 160 qm)
Das Nebengebäude (ca 40 qm)

so liegt es in der Landschaft

GRUNDRISSE (in Arbeit)

TECHNISCHE DATEN

LAGE
spektakuläre Hügellage 
KOMFORT
teilbeziehbar
TYP
  Borgo
Wasser/Strom
 angeschlossen
WOHNFLÄCHE
ca  600 qm
TELEFON
 zuinstallieren
GRUND
 ca 1 ha
HEIZUNG
 Kamine
BESCHAFFENHEIT
.
SANITÄR
1 Bad
MAUERWERK
 Naturstein
z.T. unter Putz
ZUFAHRT
 Privatweg
DACH
Balkenwerk/Mönche und Nonnenziegel 
ENTFERNUNGEN
Flughafen (Ancona) 45Minuten
Meer: 25 km
Einkauf: 3 km
FUSSBÖDEN
 Cotto
GEMEINDE
PERGOLA (Karte)
BESCHREIBUNG

Das wertvollste an diesem Borgo (die Burg) , wie im marchigianischen Sprachgebrauch eine Ansammlung von Gebäuden genannt wird, ist seine spektakuläre Lage. 360-Grad unverbaubarer Rundumblick auf historischem Grund. Das Objekt eignet sich für eine Familiengemeinschaft, einen Freundeskreis, der gern gemeinsam Ferien macht, sich aber "räumlich nicht zu nahe" sein möchte, aber auch für eine Aktivität im Sinne eines Bed&Breakfast, oder für ein Künstler-, Meditations- oder Seminar-Zentrum.
Der Komplex, bestehend aus drei Gebäuden - dem klar strukturierten grossen Haupthaus, einem kleineren romantischen Nebengebäude und einem entzückenden Schuppen - liegt malerisch eingebunden in grüne Hügel mit Blick auf das Berg-Panorama des Monte Acuto, Monte Nerone und Monte Catria (alle etwa 1700 m hoch).
Die äusserlich auf den ersten Blick unscheinbar wirkenden Häuser bieten in ihrem Inneren grosse, helle, freundliche  Räume, deren Aufteilung beliebig verändert werden kann. Ein unschätzbarer Vorteil für spätere Umbaumassnahmen sind die bereits existierenden grossen Fenster- und Türöffnungen (es sind die original- marchigianischen Sprossenfenster und Fensterläden erhalten - türkisfarben lackiert - , Innentüren und Haustüren aus antikem Holz können zum grossen Teil restauriert werden. Unter dem Putz verbergen sich 60 cm dicke Mauern aus "trovanti" (Feldsteinen).Die Bausubstanz ist gut, die Häuser sind in kürzester Zeit zu restaurieren. Das grosse Haupthaus hat ein in den 50er Jahren erneuertes "modernes" Dach, das entweder komplett im alten Stil erneuert  oder (preiswertere Variante) mit architektonischen Stilmitteln verschönert werden kann.
Weil es sich bei diesem Borgo um etwas ganz besonderes handelt, hier detaillierte Informationen zu seinem Umfeld und seiner Geschichte:
 Fenigli, das Dorf, zu dem der Gebäudekomplex gehört und auf das seine Einwohner zu Recht besonders stolz sind, hat eine bewegte Vergangenheit. Es taucht das erste Mal 1086 in den Geschichtsbüchern auf. Damals, als Besitz  des Klosters S. Maria in Lastreto, war seine Ausdehnung jedoch weit grösser als heute. Es reichte "usque ad alpis montis" (bis zu den Bergen), wie in einem lateinischen Pergament zu lesen steht, das sich heute in Unterlagen der Kurie befindet.Über die Jahrhunderte war Fenigli - auf einem Hügel gelegen mit Panorama-Rundumsicht bis zum Meer - Ziel der Begehrlichkeit fremder Heerscharen.
1432 erhob Papst Eugenio IV das Castello Fenigli zur Grafschaft, und Federico di Montefeltro, der marchigianische Held mit Sitz in Urbino, brachte der Ansiedlung Frieden. Er, der gute Mensch, führte sie zu Reichtum und Erfolg. 
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde auf dem fruchtbaren Boden Getreide und Wein angebaut, Seide produziert, Viehzucht betrieben. Auch das Handwerk blühte, vor allem die Holz- und Eisenverarbeitung.
Doch die Bevölkerung dieses wunderschönen Landstrichs konnte die guten Zeiten nicht bewahren. 
Immer wieder entbrannten harte Kämpfe um das Gebiet. Adelsfamilien aus anderen Provinzen meldeten Besitzansprüche an. 
1797 wurde Fenigli von französischen Truppen besetzt. Die Schlachten Napoleons brachten Tod und Verwüstung. Tapfer widersetzte sich das Volk, immer wieder gab es Rebellion und Aufstände. 
In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts, nach Ausbeutung und Unterdrückung, schien die Kraft gebrochen. Die Menschen zogen fort, die Häuser verfielen, eine der bedeutendsten marchigianischen Burgen versank im Dornröschenschlaf. Zwar versuchten die angesehenen alten Familien, in deren Besitz sich Fenigli zum grössten Zeil befand (auch das beschriebene Objekt gehört einer solchen Familie), die historischen Gebäude einigermassen zu erhalten. Aber es fehlte das Geld zur Restaurierung, die Kraft zur "Erneuerung". 
In den letzten zehn Jahren aber ist Fenigli wieder sehr populär geworden. Es fanden sich Käufer - viele aus dem Ausland - die investierten und den verbliebenen Ruinen wieder eine Bestimmung gaben. 
Das mittelalterliche Städtchen Pergola, zu dem Fenigli heute gehört, sowie der Nachbarort Frontone, dessen restaurierte Burg mit Museum und hübschen Restaurants vom Objekt aus zu sehen ist, sind touristische Attraktionen geworden. 
Gutes Klima, romantisches Ambiente und historischer Hintergrund ziehen viele Menschen an. 
Die Geschichte scheint sich zu wiederholen: der magische Platz, auf dem das Borgo steht, ist eine Oase des Friedens und der Geborgenheit. Hier können Menschen glücklichen leben, so, wie einst die Untertanen des legendären Federico di Montefeltro.

Ein guter Grund, dieses preiswerte Objekt zu erwerben und etwas daraus zu machen.
Tun Sie`s , bevor es unbezahlbar wird! 

PREIS:   Euro 350.000
 

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